Die vier großen, bunten Augen auf der Flügeloberseite des Tagpfauenfalters sind nicht nur schön anzusehen, sondern haben für das Insekt auch einen praktischen Zweck: Sie sollen Fressfeinde abschrecken. Durch die Augen soll der Feind denken, dass ihn ein großes Tier anschaut. Ist der Schmetterling nicht in Gefahr, klappt er seine Flügel meist zusammen, sodass die braune Unterseite zum Vorschein kommt. Die dient der Tarnung und lässt den Schmetterling aussehen wie ein vertrocknetes Blatt. Generell ist der Tagpfauenfalter in Deutschland weit verbreitet. Das liegt vor allem an seiner Futterpflanze. Die Raupen ernähren sich ausschließlich von der ebenfalls weit verbreiteten Brennnessel.